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Konzert in Bronnweiler

Lieder in schwäbischer Mundart präsentieren Friedel Kehrer, Walter Dieterle und Dago de Levie am Sonntag, 20. Mai, um 18 Uhr in der       Turn- und Festhalle Bronnweiler.

Märy Lutz, Kehrers Partnerin bei den Bronnweiler Weibern, moderiert den Abend.

Vorverkauf:

  • VR-Bank Steinlach-Wiesaz-Härten Zweigstelle Bronnweiler.

  • Salon Anneliese, Gönningen

  • Tel.: 0179 / 6841737 Karten werden an der Abendkasse zurückgelegt.

  •  bestellung@friedelkehrer.de

Pressebericht Reutlinger Generalanzeiger vom 11.05.2012

»ALDERSHALBR« - Kontrastprogramm: Friedel Kehrer präsentiert sich als Liedermacherin mit ernsten Texten

Bezirksbürgermeisterin hat andere Saiten aufgezogen

Von Andrea Glitz

REUTLINGEN-BRONNWEILER. Friedel Kehrer hat keine Angst vor Gegensätzen. Als die eine Hälfte der »Bronnweiler Weiber« macht die Bronnweiler Bezirksbürgermeisterin und FWV-Stadträtin seit drei Jahrzehnten schwäbisches Schlabbergosch-Kabarett deftig bis derb.

Feilen noch am Zusammenspiel: Friedel Kehrer, Walter Dieterle (links) und Dago de Levie vorm Glemser Hirsch. FOTO: Andrea Glitz

Nun zeigt Friedel Kehrer auf der Bühne eine ganz andere Seite. Als Liedermacherin präsentiert sie selbst geschriebene Musik und Texte über Liebe,          das Leben und seine Hektik, Vergänglichkeit. Als Ortsvorsteherin und Stadträtin hat die Mutter von vier Kindern viel mit Menschen zu tun und erlebt nach eigenem Bekunden so viel »Tieftrauriges«. Daher die Lust auf ein Kontrastprogramm zum ulknudeligen Bronnweiler Weib. »Ich wollte Musik machen, die die Ernsthaftigkeit des Lebens 'rüberbringt.« Mit heller Stimme und Gitarre verarbeitet sie die Schattenseiten des Lebens musikalisch. Unterstützung kommt vom Glemser Hirsch-Wirt Walter Dieterle. Er war einer derjenigen, die Kehrer ermuntert hatten, mit ihren 53 Jahren an ihre Vergangenheit anzuknüpfen. Als junge Frau hat sie in den 70er-Jahren schon Folkmusik gemacht und ist sogar mit Thomas Felder und anderen Größen aufgetreten.Der Dritte im Bunde von »Aldershalbr« ist Dago de Levie. Es zupft den Bass als einziger Profimusiker im Terzett: ein freundlicher Friese, der bei der Probe im Glemser Hirsch den Mund nur zum Singen aufmacht. Zum Schwäbisch Singen wohlgemerkt. Alle Texte sind in Mundart geschrieben. Ein gutes Dutzend Lieder hat das Trio zusammengestellt. Kehrer hat einiges Geld in die Hand genommen und 500 CDs produzieren lassen. Am Sonntag, 20. Mai, tritt das Trio erstmals öffentlich auf. Die Ambitionen der drei sind noch überschaubar. »Wir sind zu alt, um entdeckt zu werden«, glaubt Walter Dieterle. Aber natürlich hoffen alle auf positive Resonanz und ein paar Engagements: So an die zwanzig Auftritte im Jahr stellt sich der Hirsch-Wirt dann doch vor.
 

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Letzte Aktualisierung: 12.Mai 2012